Mudumu Nationalpark

Es ist das Wasser, was diesen Nationalpark zu so etwas besonderem macht und eine ganz ungewöhnliche Landschaftsform bildet - ein wahrer Kontrast zu dem sonst sehr trockenen Land Namibia. Das Wasser zieht unzählige Vogelscharen und Landtiere an.

Der Mudumu Nationalpark liegt wie viele des Landes im Nordosten in der Caprivi-Region und grenzt an den lebensspendenden Cuando oder Kuando Fluss an seiner westlichen Seite. Und eben diese große Wasserfläche ist es, die Hunderte von Vögeln, Säugetieren und Amphibien anzieht.
Einladend ist das Feucht- und Marschland mit seinen friedlichen Lagunen, grünen Wäldern und Dschungel für ein reichhaltiges Tierreich genauso wie für Touristen und leicht begegnet man vom majestätischen Löwen, dem beeindruckenden Leoparden bis hin zur grazilen Sitatunga-Antilope den zahlreichen Tieren beim Trinken, Jagen, Dösen, dem täglichen Leben. Doch es ist eigentlich die unglaubliche Vielartigkeit der Vögel, die hier leben, die die Besucher hauptsächlich reizt. Ob bunte Bienenfresser, Paradiesvögel mit beeindruckenden Schwanzfedern oder Blatthühnchen - der Fotoapparat steht nicht still. Krokodile, Flusspferde, Elefanten und gesprenkelte Nattern, die in der Sahara normalerweise zuhause sind, nennen den Park ebenfalls ihr Zuhause. Interessant sind auch die Mopane-Bäume, die mit ihren symmetrischen Blättern faszinieren, und wunderschön die Seerosen, die die Blatthühnchen als Sprungbrett dienen.

Besucher des Parks können zwischen dem parkeigenen Camp - zu dem man sein eigenes Wasser mitbringen muss - und großen privaten Lodges, die mit allem ausgestattet sind, wählen. Doch egal, wie lange man bleibt, wo man übernachtet - ein Besuch in dieser Wasserlandschaft Namibias wird noch lange in Erinnerung bleiben.