Mahango Nationalpark

Der ehemalige Mahango Nationalpark ist ein kleiner Abschnitt im Caprivi-Gebiet des Bwabwata Nationalparks in der östlichsten Ecke des Gebietes und nahe der Botsuanagrenze. Der Mahango Nationalpark gehört zu den fruchtbarsten Abschnitten des Landes und ist reich an Flora und Fauna und gibt Aufschluss über die Kultur in West-Zentralafrika. Ein Tagesausflug hierher sollte in jedem Fall eingeplant werden.

Die Tiere sind die Hauptdarsteller des Mahango und man trifft auf zahlreiche Elefanten, Geparden, Löwen, Antilopen, Warzenschweine, Paviane und Hundertenvon Vogelarten. Während der Regenzeit zwischen November und März ist der Mahango Nationalpark grün, voller Blumen und blühender Bäume wie der einheimische Baobab. Leider ist es zu dieser Zeit besonders schwierig, im Schutzgebiet zu fahren, da zahlreiche Überschwemmungen die Sand- und Schotterwege nahezu unbefahrbar machen. Besucher, die den Okavango Fluss entlang fahren, treffen besonders Spätnachmittags hier auf Krokodile und Flusspferde.

Auf Grund des schlechten Terrains ist ein Geländewagen mit Vier-Rad-Antrieb für den gesamten Nationalpark angebracht. Der Mahango ist einer der wenigen Schutzgebiete, wo es erlaubt ist, mit dem eigenen Wagen zu fahren und auch auszusteigen. Doch Vorsicht ist natürlich auch hier geboten. Unterkünfte können im weitläufigen Bwabwata Nationalpark oder in der Kleinstadt Katima Mulilo gefunden werden. Die vielen, meist privaten Camps bieten einfache, aber saubere Übernachtungsmöglichkeiten und zumeist heißes Wasser. Hier kann man auch lokale Führer bekommen.