Buschmannland

Im nördlichen Teil der Kalahari-Wüste gibt es einen kleinen Abschnitt Land, das man als Buschmannland bezeichnet. Dieses Gebiet ist nicht nur für seine lebensunfreundliche Landschaft bekannt, sondern vor allem für seine Einwohner: die so genannten Buschmänner. Sie haben dieses Gebiet als ihr Homeland erhalten, was für ein nomadierendes Volk recht wenig gibt. Überall haben sie ihre Dörfer, zwischen denen sie herumziehen. Ihre Überlebenskunst und Anpassungsfähigkeit ist für die meisten Besucher am beeindruckensten. Hier lernt der Tourist, was eigentlich Leben bedeutet, auf seine essentiellen Bedürfnisse beschränkt und trotzdem glücklich und zufrieden sein.

Um das Land zu besuchen, kann man sich in der Tsumkwe Lodge einbuchen. Von hier aus kann man wundervolle Safari-Ausflüge machen und die zahlreichen Buschmänner-Gemeinden besuchen. Auch das Nhoma Camp ist eine Unterkunftsmöglichkeit, die allen nötigen Komfort bietet. Dabei kann man von hier den San - wie das Volk eigentlich heißt - bei der Jagd zusehen, denn es ist eines der wenigen Touristischen Gebiete, auf dem die San jagen dürfen. Dabei kann man ihnen begegnen und sich zeigen lassen, wie man an die tägliche Mahlzeit kommt - wenn gerade kein Restaurant in der Nähe ist.

Dieser Teil Namibias ist für seine Naturschönheit genauso wie für das interessante Leben der San bekannt und ein beliebtes Ausflugsziel. Einzigartig ist dabei, dass man sich mit den San unterhalten kann, sie gewillt sind, ihre Lebensweise zu zeigen und mit ihnen auf Jagd zu gehen. Kaum eine Region gibt so viel Einblick in diese der Zivilisation so fremden und anderen Welt. Ein Erlebnis, das garantiert tief bewegt.